Ambulanter Pflegedienst Marzahn-Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf gibt es viele ältere Menschen, die auf häusliche Pflege angewiesen sind, um weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Für eine professionelle Pflege ist gut ausgebildetes und einfühlsames Personal erforderlich, das wir in unserer Ambulanten Pflege haben. Unser Team besteht aus motiviertem Fachpersonal und Pflegehilfskräften, die sich seit vielen Jahren um die Betreuung der Klient:innen kümmern. Zusätzlich zu der häuslichen Pflege bieten wir auch Zusatzleistungen der Pflegeversicherung wie Wäschepflege und Wohnungsreinigung an.

Lux Familienpflege informiert:

Aufgaben wie Medikamentengabe, Verbandswechsel oder Injektionen werden von einem Arzt verordnet und gehören zur häuslichen Krankenpflege. Deshalb ist hier die Krankenkasse zuständig, nicht die Pflegekasse.

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    Leichte Körperpflege

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    Ankleiden und Entkleiden

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    Haushaltshilfe

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    Wäschepflege

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    Pflegerische Betreuung

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    Förderung der Bewegungsfähigkeit

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    Einkäufe erledigen

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    Zubereiten von Mahlzeiten

In 3 Schritten zur festen Betreuungskraft:

Was verstehen wir unter Pflegesachleistungen?

In Deutschland werden Pflegesachleistungen als die professionelle Hilfe bezeichnet, die von Pflegekräften erbracht wird und von der Pflegekasse finanziert wird. Diese Leistungen umfassen grundlegende Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung, die im § 36 Absatz 1 des SGB XI genau festgelegt sind. Der Anspruch beinhaltet Maßnahmen in verschiedenen Bereichen wie Mobilität, kognitive Fähigkeiten, Selbstversorgung und soziale Kontakte.

Es handelt sich um eine „Sach“-Leistung, da das Geld nicht direkt an den Pflegebedürftigen oder seine Angehörigen ausgezahlt wird, sondern die Leistungen durch einen Pflegedienst erbracht werden.

Wem stehen Pflegesachleistungen zu?

Pflegesachleistungen werden Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 oder höher gewährt. Die Pflege muss grundsätzlich im häuslichen Umfeld stattfinden, gemäß § 36 Absatz 4 SGB XI kann jedoch eine Pflege auch außerhalb des eigenen Haushalts erfolgen. Pflegesachleistungen sind nicht möglich, wenn die Pflege in einer stationären Einrichtung erfolgt.

Die Pflege muss von Pflegekräften eines Pflegedienstes erbracht werden und darf nicht von Angehörigen oder ehrenamtlichen Helfern durchgeführt werden. Ambulante Pflegeleistungen können von Pflegediensten oder selbstständigen Pflegekräften erbracht werden, die einen Versorgungsvertrag mit einer Pflegekasse abgeschlossen haben. Es ist gesetzlich erlaubt, dass mehrere Pflegebedürftige im selben Haushalt gemeinsam ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen.

Erhöhung der Pflegesachleistung ab 2024 & 2025

Gemäß dem Pflegeunterstützungs- und -Entlastungsgesetz (PUEG) ist festgelegt, dass die Beträge für Pflegesachleistungen ab dem 01.01.2024 um 5 Prozent angehoben werden.

Hier sind die alten und neuen Beträge im Überblick:

– Pflegegrad 1: Kein Anspruch wie bisher
– Pflegegrad 2: 761 Euro (anstatt bisher 724 Euro)
– Pflegegrad 3: 1.432 Euro (anstatt bisher 1.363 Euro)
– Pflegegrad 4: 1.778 Euro (anstatt bisher 1.693 Euro)
– Pflegegrad 5: 2.200 Euro (anstatt bisher 2.095 Euro)

Außerdem steigen die Beträge, dann gemeinsam mit allen anderen Geld- und Sachleistungen der Pflegekasse, am 01.01.2025 noch einmal um 4,5 Prozent.

Pflegegeld- die Alternative zur Pflegesachleistung

Pflegegeld wird gewährt, wenn die häusliche Versorgung eigenständig organisiert wird, ohne auf Pflegesachleistungen zurückzugreifen. In diesem Fall können beispielsweise Familienmitglieder, Freunde oder eine beauftragte Person die Pflege übernehmen. Das Pflegegeld wird direkt auf das Konto des Pflegebedürftigen überwiesen:

– Pflegegrad 2: 332 Euro
– Pflegegrad 3: 573 Euro
– Pflegegrad 4: 765 Euro
– Pflegegrad 5: 947 Euro

Der Pflegebedürftige hat die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie das Geld verwendet wird.

Zusätzlich zu den Pflegesachleistungen: Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

Die Kurzzeitpflege ist eine vollstationäre Maßnahme für alle Pflegebedürftige, die ansonsten zu Hause gepflegt werden. Dies kann beispielsweise bei einer Auszeit des pflegenden Angehörigen oder bei zeitweiser Überlastung des ambulanten Pflegedienstes oder einer teilstationären Pflege erforderlich sein.

Finanzielle Unterstützung für Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

Grundsätzlich stehen einem Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 oder höher jährlich 1.774 Euro für Kurzzeitpflege zur Verfügung, unabhängig vom Pflegegrad. Die Kurzzeitpflege kann für bis zu 56 Tage (acht Wochen) im Jahr in Anspruch genommen werden.

Für die Verhinderungspflege gibt es eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.612 Euro. Im Gegensatz zur Kurzzeitpflege findet die Verhinderungspflege nicht stationär, sondern zu Hause statt. Sie kann beispielsweise genutzt werden, wenn ein Angehöriger für einige Stunden ausfällt.

Besondere Regelungen bei Verhinderungspflege

Es besteht Anspruch auf bis zu sechs Wochen Verhinderungspflege pro Jahr. Eine Ausnahme besteht, wenn die Verhinderungspflege von einem nahen Angehörigen erbracht wird: In diesem Fall darf der Pflegesatz nicht höher sein als das 1,5-Fache des jeweiligen Pflegegelds. Wichtig zu wissen: Sie können die Verhinderungspflege auch stundenweise nutzen. Somit können Sie einen Pflegedienst flexibel über das ganze Jahr hinweg beauftragen.

Verhinderungspflege auch bei 100 Prozent Pflegesachleistungen

Auch Pflegebedürftige, die zu 100 Prozent Pflegesachleistungen erhalten, haben Anspruch auf Verhinderungspflege. In diesem Fall muss der Pflegekasse ein Angehöriger als offizielle „Pflegeperson“ gemeldet werden, auch wenn die Pflege vollständig durch einen ambulanten Pflegedienst erfolgt.

Zusätzlich zu den Pflegesachleistungen: Gemeinsames Entlastungsbudget ab Juli 2025

Durch das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) von 2023 werden die Regelungen für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege angeglichen, um sie zu vereinfachen und Hindernisse abzubauen. Ab dem 1. Juli 2025 tritt ein neuer Paragraf § 42a SGB XI in Kraft.

Gemeinsames Entlastungsbudget und flexible Nutzung

Ab dem 1. Juli 2025 wird ein gemeinsames Entlastungsbudget für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege in Höhe von 3.539 Euro eingeführt. Pflegebedürftige können diesen Betrag flexibel für beide Pflegeformen einsetzen, ohne die bisherigen Übergangsregelungen. Der Pflegegrad 2 bleibt die Mindestvoraussetzung.

Entfall der Vorpflegezeit und Transparenzregelungen

Die bisherige 6-monatige Vorpflegezeit für Verhinderungspflege entfällt ab dem 1. Juli 2025, wodurch auch kurzfristige Verhinderungspflege möglich ist. Das Bundesgesundheitsministerium betont die Einführung von Informations- und Transparenzregelungen, um sicherzustellen, dass Pflegebedürftige den Verbrauch des Gemeinsamen Jahresbetrags jederzeit nachvollziehen können, ohne separate Anfragen stellen zu müssen. Dadurch soll die Nachvollziehbarkeit von Leistungen und Bezug für Pflegebedürftige und ihre Pflegepersonen verbessert werden.

FAQ – Häufige Fragen zu Pflegesachleistungen

Ist Ihre Frage ist nicht dabei? Die Lux-Pflegeexperten stehen Ihnen Rede und Antwort ->>>

Beide Leistungen können pflegebedürftige Menschen ab Pflegegrad 2 beantragen. Aber es gibt wichtige Unterschiede. Aus der Pflegesachleistung werden die Dienste von Pflegekräften gezahlt, die der Pflegedienst bereitstellt. Das können Pflegefachkräfte sein, aber auch Pflegehilfskräfte und Hauswirtschaftskräfte. Die Sachleistung ist an eine Dienstleistung gebunden und es wird nur für tatsächlich entstandene Kosten gezahlt. Das Pflegegeld ist eine Geldleistung, die direkt an pflegebedürftige Menschen ausgezahlt wird, wenn diese Ihre Pflege privat organisieren. Das Pflegegeld kann frei genutzt werden, sofern die häusliche Pflege sichergestellt wird. Hierzu findet eine regelmäßige Pflegeberatung durch einen Pflegedienst statt. Oft wird das Pflegegeld an pflegende Angehörige weitergegeben. Voraussetzung für das Pflegegeld ist, dass ein pflegender Angehöriger (das muss kein Familienmitglied sein) angegeben wird.

Pflegegeld und Pflegesachleistungen können Sie kombinieren, wenn Sie durch eine Pflegeperson gepflegt werden, aber zusätzlich einen Pflegedienst nutzen möchten. Dann beantragen Sie Kombinationsleistungen. Bei Kombinationsleistungen werden zuerst die Sachleistungen mit der Pflegekasse abgerechnet. Als Beispiel: Wenn in einem Monat 50 Prozent der Pflegesachleistungen genutzt wurden (diese sind deutlich höher als das Pflegegeld), werden Ihnen im Nachgang noch 50 Prozent des Pflegegeldes ausgezahlt.

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Pflegesachleistungen. Hingegen können Versicherte mit einem Pflegegrad 2 bis 5 monatliche Sachleistungen der Pflegeversicherung erhalten. Die Höhe der Leistungen variiert je nach Pflegegrad:

– Pflegegrad 2: 761 Euro
– Pflegegrad 3: 1.432 Euro
– Pflegegrad 4: 1.778 Euro
– Pflegegrad 5: 2.200 Euro

Werden die Pflegesachleistungen nicht genutzt, so kann der Versicherte in vollem Umfang Pflegegeld erhalten. Hierfür muss ein Pflegegrad 2 bis 5 vorliegen und ein entsprechender Antrag gestellt werden. Ohne Antrag verfällt der Anspruch auf Pflegegeld.

Eine Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistungen ist möglich, wenn Sie von einem Angehörigen gepflegt werden und gleichzeitig Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst benötigen. Diese Kombination wird als Kombinationsleistung bezeichnet.

Der Umwandlungsanspruch ermöglicht es Ihnen, bis zu 40 Prozent Ihrer Pflegesachleistungen in einen zusätzlichen Betrag für spezielle Entlastungs- und Betreuungsleistungen umzuwandeln.

Um Pflegesachleistungen zu erhalten, müssen Sie diese bei Ihrer Pflegeversicherung beantragen. Zuvor muss jedoch ein Pflegegrad festgestellt werden. Die Pflegekasse wird eine Begutachtung durch einen Pflegegutachter veranlassen, der Ihre Situation vor Ort überprüft.