Pflegedienst Berlin

Wir freuen uns Ihnen die Leistungen der Lux Familienpflege & Seniorenbetreuung anbieten zu können. Für welchen Bereich interessieren Sie sich?

Unser Pflegedienst in Berlin

Eine echte Pflegeversicherung gibt es erst seit 1995. Die Pflegeversicherung wurde zum 1. Januar 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Alle gesetzlich und privat Versicherten in der Krankenversicherung sind automatisch auch in der Pflege versichert und zahlen dafür Pflichtbeiträge. Dadurch können gesetzliche Leistungen zur Pflege, Seniorenbetreuung und Hilfe im Haushalt finanziert werden. Natürlich ist die Pflegeversicherung keine Vollkaskoversicherung. Sie deckt nicht alle Kosten ab. Und weiterhin ist der Einsatz pflegender Angehöriger wichtig, damit die Senioren im eigenen Haushalt und Zuhause leben können, auch wenn sie pflegebedürftig und auf Hilfe angewiesen sind.

Durch die Pflegeversicherung werden heutzutage Risiken für ältere und pflegebedürftige Menschen abgefedert, die sonst zur Armutsfalle werden können. Dazu bedarf es professioneller anbulanter Pflegedienste, die wie die Lux Familienpflege in der Haushaltshilfe und Seniorenbetreuung tätig sind und dazu beitragen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen im eigenen Zuhause leben können.

Warum ist die Pflegeversicherung notwendig?

Unsere Gesellschaft wir immer älter. Die Anzahl älterer Personen (67 Jahre und älter) wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf knapp 21,5 Millionen steigen, so das Bundesgesundheitsministerium. Sie wird damit um 6,3 Millionen oder um 42 Prozent höher sein als die Anzahl der über 67-Jährigen im Jahr 2013.  Mit zunehmendem Alter ist es aber auch wahrscheinlich, dass man auf fremde Hilfe angewiesen ist, das betrifft ein Drittel aller 80jährigen Menschen.  Je älter die Bevölkerung, desto höher die Zahl der Pflegebedürftigen. Rund 3,3 Millionen Menschen nehmen derzeit jeden Monat Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch. Die meisten Leistungsempfänger, rund 2,5 Millionen, erhalten ambulante Leistungen. Stationär gepflegt werden rund 0,8 Millionen Menschen (Stand: Ende 2017). So die Zahlen des Bundesgesundheitsministerium.

Die Seniorenpflege war lange Zeit fast ausschließlich Aufgabe der Familie. Oft lebten mehrere Generationen gemeinsam in einem Haus. Die Jüngeren kümmerten sich um die pflegebedürftigen Alten, die wiederum als Großeltern sich um die Enkelkinder kümmerten. Wer keine Familie hatte, musste in einem Altenheim leben. Erst Ende der 1950er-Jahre begannen erste Senioreneinrichtungen, die Altenpflegerinnen fortzubilden. Der Begriff der Altenpflege hat erst mit dem Beginn des Sozialstaates und der Überalterung der Bevölkerung in den 1950er-Jahren Bedeutung erlangt. Es entstanden die ersten Pflegeheime und die Nachfrage nach Pflegepersonal wuchs. Das Berufsbild der Pflegefachkraft war damit aber noch nicht geboren. Man beschäftigte vor allem interessierte Frauen mit Pflegeaufgaben. Erst in den 1960er-Jahren wurde die Pflege alter Menschen zu einem politischen Thema.

Zunächst begannen konfessionelle Einrichtungen, später auch kommunale Einrichtungen damit, Altenpflege-Ausbildung durchzuführen. Kurse in der Altenpflege dauerten wenige Wochen bis maximal sechs Monate. Nach und nach entstand ein richtiges Berufsbild in der Pflege, mit entsprechenden Prüfungsordnungen und einer Berufsausbildung in der Altenpflege. Die Altenpflege und Unterstützung der Familien in der Pflege ist eines der großen Gegenwartsthemen unserer Gesellschaft. Unabhängig von der Frage, wie das Pflegesystem organisiert und finanziert werden sollte, ist es unbenommen, die Pflege im eigenen Zuhause durch professionelle Pflegedienste zu fördern. Denn das ist der Wunsch der meisten Menschen: Sie wollen im eigenen Zuhause gepflegt werden, und diese Aufgabe können pflegende Angehörige zunehmend weniger leisten. Viele Angehörige – Kinder, Enkelkinder, Geschwister – leben nicht in der Nähe. Sie können nicht regelmäßig vor Ort sein, um sich im ausreichenden Umfang zu kümmern. Deshalb ist es wichtig, dass neben der rein pflegerischen Versorgung auch genügend Zeit vorhanden ist für Zuwendung und ein angenehmes Gespräch mit der Pflegekraft. Darauf achten wir als Pflegedienst in Berlin.

Die Lux Familienpflege steht für aufmerksame Pflege – eine Pflege, die Haushaltshilfe, Körperpflege und Betreuung im Alltag aus einer Hand bietet. In der Regel sind die Betreuungskräfte dann stundenwiese im Haushalt und kümmern sich sorgfältig und einfühlsam um alle Dinge rund um die Pflege im Haushalt. Und die Zahl pflegebedürftiger Menschen, die im eigenen Zuhause leben, wächst. Neben der klassischen Pflege nimmt der Bedarf an Haushaltshilfe für Senioren weiter zu. Ambulante Pflegedienste wie die Lux Familienpflege helfen Senioren dabei, im eigenen Haushalt zurecht zu kommen, bieten Unterstützung bei der häuslichen Pflege, oder helfen bei der regelmäßigen Begleitung außer Haus und mit vielen pflegerischen Betreuungsleistungen.

Immer mehr Menschen bekommen zumindest den Pflegegrad 1, den sie zur Haushaltshilfe für Senioren nutzen. Hierfür gibt es den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro. Viele Menschen wollen darüber hinaus eine Pflege zuhause und nutzen die Pflegesachleistungen ab Pflegegrad 2. Pflegebedürftigen Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen, gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Gesellschaft. Ambulante Pflege ist eine Kernaufgabe für ein selbstbestimmtes Leben auch im hohen Alter.

Als Pflegedienst in Berlin bietet die Lux Familienpflege Körperpflege und Hauswirtschaft für Senioren aus einer Hand an. Mit vertrauten Betreuungskräften, die stundenweise im Haushalt sind, die sich um die Körperpflege und den Seniorenhaushalt kümmern. Wir trennen nicht zwischen diesen Bereichen, sondern helfen pflegebedürftigen Senioren ganzheitlich bei der Pflege und Unterstützung zuhause. Das betrifft die Hilfe beim Waschen, die regelmäßige häusliche Pflege, bei Bedarf auch tägliche Körperpflege, und die Haushaltshilfe mit Wohnungsreinigung und Einkäufen. Selbstverständlich bieten wir für unsere Kunden auch die Pflegeberatung nach § 37 SGB XI an. Das ist wichtig, wenn jemand Pflegegeld bezieht und dann alle 6 Monate die Pflegeberatung braucht. Wer einfach den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro für Haushaltshilfe nutzen möchte, kann dies bei uns tun. Eine verlässliche Haushaltspflege gehört fest zu unserem Angebot in Berlin.

Was ist das Besondere an der Lux Familienpflege? Anders als viele klassische Pflegedienste leistet die Lux Familienpflege eine stundenweise Betreuung und Unterstützung der Menschen im eigenen Haushalt. Unsere Betreuungskräfte kümmern sich als Pflegehelferinnen und Pflegehelfer in der vereinbarten Zeit um alle Dinge im Haushalt. Die Leistungen werden ganz nach den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen festgelegt und erbracht. Darunter fallen Haushaltshilfe, Betreuung und Körperpflege. So können wir mehrmals in der Woche in den Haushalt kommen, wenn wir die Pflegesachleistungen für unsere pflegebedürftigen Senioren und die Familien nutzen. Eine feste Betreuungskraft erledigt unter pflegefachlicher Anleitung alle Aufgaben und hat dabei immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kunden.

Als Pflegedienst in Berlin sind wir vor allem in Marzahn, Hellersdorf, Köpenick, Treptow und dem gesamten Bezirk Lichtenberg mit Hohenschönhausen tätig. Wer zum Beispiel Hilfe beim Einstieg in die Dusche benötigt oder eine Hilfe beim Rückenwaschen, ist bei uns richtig. Und wir nehmen uns in der Altenpflege genügend Zeit auch für die Haushaltshilfe. Pflege und Seniorenbetreuung sind bei uns nicht getrennt. Aber natürlich können wir auch reine Pflegeleistungen im Bereich der Körperpflege erbringen. Die Pflege zuhause ist für viele pflegebedürftige Senioren und Ihre Familien Alltag. Als Pflegedienst in Berlin möchten wir mit unserer ambulanten Pflege dazu beitragen, dass sich die Menschen wohl fühlen und die häusliche Pflege als wichtige Hilfe gern annehmen. Unsere Betreuungskräfte haben Freude an der Pflege und stehen gern alten und pflegebedürftigen Menschen und deren Familien im Haushalt und bei der häuslichen Pflege zur Seite.

Sehr wichtig für die Pflege zuhause ist die Entlastung pflegender Angehöriger: Schon heute werden mehr als zwei Drittel der rund drei Millionen Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung versorgt. Um ein Drittel kümmern sich ausschließlich die Angehörigen. Und wenn wir sagen, dass Pflege mehr ist als eine reine Versorgung zum Waschen, Essen verabreichen und Blutdruckmessen, wenn wir sagen, dass Pflege auch Zuhören bedeutet, Anteilnahme, Miteinander und Vertrauen, dann wird deutlich, wie wichtig die Rolle pflegender Angehöriger ist. Viele Angehörige sind aber schon allein aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig vor Ort.

Aufgrund der hohen beruflichen Mobilität in der modernen Arbeitsgesellschaft funktioniert das Generationenmodell nur noch eingeschränkt oder gar nicht. Unser Pflegedienst in Berlin kann die Aufgaben pflegender Angehöriger nicht ersetzen. Als ambulanter Pflegedienst sehen wir uns aber als Partner der Familien, des pflegebedürftigen Menschen und seiner Angehörigen. Wir arbeiten auch gern mit anderen Pflege- und Betreuungsdiensten zusammen, damit wir unseren Kunden ein bestmögliches Angebot machen können.

Wenn zum Beispiel ein anderer Pflegedienst keine Kapazitäten für die Hauswirtschaft hat, können wir diese Aufgaben übernehmen. Oder wir bieten Körperpflege an, wenn ein anderer Pflegedienst kein Personal dafür in einer bestimmten Region hat. Unsere Schwerpunkte in der ambulanten Pflege sind dabei Hellersdorf, Marzahn, Lichtenberg mit Hohenschönhausen, Köpenick und Treptow. Anders als viele andere Pflegedienste übernehmen wir gern auch die reine Haushaltshilfe im Seniorenhaushalt. Denn die Haushalthilfe ist Teil der Grundpflege und damit eine Leistung der Pflegeversicherung für pflegebedürftige Menschen. Dazu gehören auch die Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Vorbeugung gegen Krankheiten, die Förderung von Eigenständigkeit und Kommunikation. Unsere Pflege in Berlin sehen wir somit auch als soziale Aufgabe und wir wünschen uns und wollen dazu beitragen, dass sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen wohlfühlen können.

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